ECTS Neuroleadership IFN (2 ECTS)

Virtueller Studiengang via Zoom

Der Neuroleadership IFN Zertifikatskurs wird virtuell gelehrt. Neben dem Studium, im virtuellen Klassenzimmer (Webinare, interaktive Lernplattform), werden ebenso praktische Live-Workshops im Online-Format veranstaltet. Der Neuroleadership des Instituts für Neuroleadership der IUE Hochschule Basel, ist ideal für mittlere Führungskräfte, C-Level oder Teamleiter.

Kontext des Studiengangs

Bezeichnung & Kategorie

Beim Zertifikatskurs „Neuroleadership IFN” handelt es sich um einen ECTS-konformen Zertifikatskurs. Dieser wird der Fakultät für Organisationslehre zugeordnet, welche das Institut für Neuroleadership beherbergt.

 

Lehrart & Lernintensität

Der Zertifikatskurs Neuroleadership IFN wird zu 100% virtuell gelehrt. Signifikant ist die Kombination aus E-Learning-Videos (vorproduzierte Vorlesungen als Videoaufzeichnung) und Live-Workshop im Online-Format, sowie die Kollaboration auf der interaktiven Lernplattform.

 

Zielgruppe & Voraussetzungen

Der Neuroleadership IFN Zertifikatskurs richtet sich an Geschäftsführer (C-Level), Führungskräfte und Teamleiter sowie Berater, welche das Unternehmen mit einer agilen Strategieumsetzung in einem dynamischen Umfeld unterstützen wollen.

Voraussetzungen: Erfahrungen als Führungskraft, aktiv leitende Position

 

Ausbildungsziele

Ziel des Zertifikatskurs Neuroleadership IFN soll es sein, dass die Studierenden mit dem Abschluss des Studiums zu folgendem fähig sind:

  1. Moderne Erkenntnisse aus dem Bereich der Hirnforschung/Psychologie zu verstehen, sowie deren angewandte Praxisfelder in der Mitarbeiterführung zu kennen.
  2. Angewandte Themen der tieferen Kommunikationspsychologie im Kontext der Mitarbeiter- und Teamführung zu verstehen, sowie anwenden zu können.
  3. Angewandte Themen der Neuro-Wissenschaften im Kontext der Veränderung von sozialen Systemen/Organisationen und Menschen zu verstehen und anwenden zu können.
  4. Angewandte Themen der Neuro-Wissenschaft im Kontext von Verhandlungen und der Commitment-Erarbeitung/Kompromissfindung  zu verstehen und diese anzuwenden.

 

Gesamtarbeitsstunden: 50 = Anzahl ECTS x 25
Studiendauer: 8 Wochen

Wochenstunden:

Ihre durchschnittlichen Wochen-Lernstunden sind abhängig von Ihrem Lerntyp. (Sie wollen Ihren Lerntyp erfahren? Hier)

6h

5h

4h

3h

2h

Lerntyp E

Lerntyp D

Lerntyp C

Lerntyp B

Lerntyp A

Typus: berufsbegleitend (ab 25 Wochenstunden = Vollzeit)

ECTS Verteilung der IUE Hochschule Basel

ECTS

Europäisches System zur Übertragung und Akkumulierung von Studienleistungen (nach der englischen Bezeichnung European Credit Transfer and Accumulation System oft ECTS abgekürzt) ist ein Instrument, das der Gliederung des Hochschulstudiums dient und die Gewichtung seiner Bestandteile transparent macht.

1 ECTS entsprechen 25-30 Arbeitsstunden, welche die Studierenden idealerweise für deren Lehre leisten. Die Erzielung des entsprechenden Lern-Niveaus (erreichte ECTS Credits) unterliegt der Leistungsprüfung der jeweiligen Hochschule. Im Leistungsvergleich innerhalb der Leistungsprüfung der jeweiligen Kohorte werden Noten (A-D) vergeben. 

 

ECTS Verteilung der IUE Hochschule

nach Lehrmethodik zu je maximal 13 Studierenden pro Klasse/Kohorte

 

Vorlesungen: 25h = 1 ECTS

Wissensvermittlung durch interaktive Vortragsweise

 

Workshop: 25h = 1 ECTS

Wissensvermittlung durch begleitete selbstständige Wissenserarbeitung

 

Sprechstunde & Coaching: 25h = 1 ECTS

Wissensvermittlung durch interaktive Reflexion 

 

Selbststudium: 25h = 1 ECTS

Selbstständige Wissenserarbeitung durch Lehrvideos, Literaturstudium & Hausarbeiten

 

Praktische Projektarbeit: 25h = 1 ECTS

Selbstständiges Erarbeitung realer praktische Fallarbeiten aus der Betriebs-Ökonomischen Realität

Lern-Niveau Stufen der IUE Hochschule Basel

Die Lernziele eines jeden Moduls werden sogenannten Lernstufen (Lern-Niveaus) zugeordnet. 


Lernstufe 1

Die Studierenden können die gelehrten Themen verstehen und sinnvoll/effektiv ordnen und gliedern. 


Lernstufe 2

Die Studierenden können die gelehrten Themen verstehen und sinnvoll/effektiv ordnen und gliedern. 

Ebenso sind sie in der Lage gelerntes in eigenem Ausdruck im Sinn wiederzugeben.


Lernstufe 3

Die Studierenden können die gelehrten Themen verstehen und sinnvoll/effektiv ordnen und gliedern. 

Ebenso sind sie in der Lage gelerntes in eigenem Ausdruck im Sinn wiederzugeben.

Die Studierenden sind in der Lage gelernte Inhalte erfolgreich praktisch anzuwenden/umzusetzen und deren Umsetzung stets zu optimieren. 


Lernstufe 4

Die Studierenden können die gelehrten Themen verstehen und sinnvoll/effektiv ordnen und gliedern. 

Ebenso sind sie in der Lage gelerntes in eigenem Ausdruck im Sinn wiederzugeben.

Die Studierenden sind in der Lage gelernte Inhalte erfolgreich praktisch anzuwenden/umzusetzen und deren Umsetzung stets zu optimieren. 

Die Studierenden haben die Fähigkeit erworben, gelehrte und angewendete Themen selbst zu lehren. 

Module und ECTS


Ablauf & Studierenden-Begleitung

 

Kick-Off Meeting (via Zoom)

Zum Studienbeginn werden die Studierenden von den Professoren und der Fakultätsleitung offiziell begrüßt und eingeführt.

Neben organisatorischen Themen und der Einweisung des Selbststudiums, wird diese Veranstaltung vor allem zum gegenseitigen Kennenlernen genutzt. Das gegenseitige Kennenlernen soll die spätere virtuelle Teamarbeit fördern.

 

Stauts-Quo Meeting (via Zoom)

Im Verlauf des Modul III wird zudem ein Status-Quo Meeting veranstaltet, wo die Kohorte die Möglichkeit hat sich im Team und gemeinsam mit dem Professor auszutauschen und etwaige Themen zu reflektieren.

 

Abschluss-Veranstaltung (via Zoom)

Nach Beendigung der zwei vorgesehenen Studienmonaten werden die Studierenden in einem reflexiven Abschluss-Meeting verabschiedet.

 


 

Modul 1 – Grundlagen Psychologie & Neurobiologie

Modul 1:

Grundlagen Psychologie & Neurobiologie

In diesem Modul werden die Grundlagen der relevanten Psychologie, sowie Neurobiologie gelehrt.

Ferner werden Themen der Sozio-Psychologie, der aktuellen Hirnforschung und der tieferen Kommunikations-Psychologie gelehrt.

  • Ansatz des psychologischen Humanismus
  • Moderne Theorien der Reizverarbeitung
  • Neuroplastizität: Effekte & Wirkungen
  • Resilienz & Resilienz-Steigerung
  • Neuro-Anatomie der Emotion, des Bewusstseins und Unterbewusstsein.
  • Sozio-Systemik und Idee der Fraktalität

 

Lernziel:

Die Studierenden verstehen die grundlegenen Ursachen, Wirkungen und Effekte neuronaler Prozesse, der Neuroplastizität, sowie Entwicklung menschlicher Individuen, sowie deren sozio-psychologischer Affekte. Das Thema der Resilienz wird in seinen Grundzügen verstanden.

Interaktive Vorlesung: 5h
Übungsstunden: 1h
E-Learning Videos: 2h

Selbststudium:

(Fach-Literatur & Video)

8h
ECTS Wertigkeit: 0,5

Lernstufe: 3

 

Modul 2 – Neurobiologie & Team-Führung

Modul 2:

Neurobiologie & Team-Führung

 

In diesem Modul werden Themen aus der angewandten Neuro-Wissenschaft gelehrt. Ferner wird hier der Fokus auf die “Führung” von Menschen und Gruppen (Teams) in betriebs-ökonomischen Organisationen gelegt.

Zentraler Gegenstand ist hierbei die tiefere Kommunikationspsychologie und die abgezielte Performance-Steigerung von Mitarbeitern und Individuen im generellen.

Ebenso werden neurowissenschaftliche Erkenntnisse gelehrt, welche der Optimierungen von erfolgreichen Verhandlungen, Kompromissfindung, sowie Commitment-Erreichung dienen.

Desweiteren werden modernen Methoden und Kentnisse der Menschen-Typologie, deren Affekte in Team-Strukturen, sowie deren Optimierung aufgezeigt und in späteren Workshops praktisch angewandt.

Ebenso werden Themen menschlicher Veränderungsfähigkeit im Kontext des Change Managements aus der Perspektive der Hirnforschung aufgezeigt.

 

Lernziel:  

Die relevanten Inhalte der tieferen Kommunikationspsychologie werden verstanden und erklärbar gemacht werden.

Die Ursachen, Wirkungen und gezielte Optimierungen von effizienter Konsensfindung, sowie erfolgreiche Commitment-Erreichung im betrieblichen Umfeld können aufgrund neurowissenschaftlicher Erkenntnisse verstanden und erklärbar gemacht werden.

Methoden zur Optimierung/Verbesserung von Veränderungsbereitschaft von Menschen/Team werden verstanden.

Interaktive Vorlesung: 4h
Übungsstunden: 1h
E-Learning Videos: 4h

Selbststudium:

(Fach-Literatur & Video)

10h
Projektarbeit: 5h
ECTS Wertigkeit: 1

Lernstufe: 2

 

Modul 3 – Praxistransfer

Modul 3:

Praxistransfer

 

In diesem Modul werden Themen aus der angewandten Neuro-Wissenschaft (den vorherigen Modulen) praktisch umgesetzt.

Zentraler Gegenstand ist hierbei die Umsetzung tiefere Kommunikationspsychologie und deren abgezielte Leistungssteigerung bei Teams (Gruppen) in Unternehmen.

Desweiteren werden modernen Methoden und Kenntnisse des praktischen Change-Managements im Kontext neurowissenschaftlicher Bezüge praktisch angewandt und an Modellen in die Praxis transferiert.

Weiterer wichtiger Bestandteil des Moduls, ist das angewandte Resilienz-Training, welche sowohl für Mitarbeitende, als auch für Führungskräfte selbst erfolgreich umgesetzt werden soll.

Lernziel:  

Die relevanten Inhalte der tieferen Kommunikationspsychologie werden verstanden und können praktisch umgesetzt und angewandt werden.

Methoden zur Optimierung/Verbesserung von Veränderungsbereitschaft von Menschen/Team werden verstanden und können praktisch angewandt werden.

Wichtige Methoden im Bezug auf optimalere Resilienzfähigkeit werden praktisch gelernt und anwendbar.

Interaktive Vorlesung: 6h
Übungsstunden: 2h
E-Learning Videos: 0,5h

Selbststudium:

(Fach-Literatur & Video)

15h
Projektarbeit: 5h
ECTS Wertigkeit: 0,5

Lernstufe: 3

 


Prüfung des Neuroleadership IFN Zertifikatskurs

 

Die Leistungsprüfung des Neuroleadership IFN Zertifikatskurses erfolgt in einer Vorstellung der Projektarbeit und mündlicher Befragung.

 

  • Die Prüfung besteht aus zwei Teilen: der Vorstellung der individuellen Projektarbeit und einer anschließenden mündlichen Befragung
  • Es gelten die Prüfungsrichtlinien der Prüfungsordnung der IUE Hochschule für Zertifikatskurse im Online-Format.
  • Die genaue Beurteilung und Korrektur obliegt der Professur im Rahmen dieser Studiengangs-Konzeption, sowie der Vorgabe der Direktion für Zertifizierung.
  • Die Prüfungsrichtlinien und Zertifikatsausgabe liegt in der gemeinsamen Verantwortung der Professur, sowie der Direktion für Zertifizierung.
  • Die Direktion für Zertifizierung und die Studierendenbetreuung verantworten die fortlaufende Überprüfung der Ergebnisse, den Schwierigkeitsgrad der Aufgabenstellung und die kontextuelle Übereinstimmung mit den Lernzielen nach Kapitel A). Dies findet je stets einmal im Monat statt und ist von der Direktion für Zertifizierung zu dokumentieren und zu archivieren.