Der Concierge für die Studierenden

Die IUE Hochschule setzt auf Betreuung der Extra-Klasse

Michel Läser als Kopf der Studierendenbetreuung

„Der Concierge einer Kohorte ist mehr als nur deren servant Manager. Er schafft mit seinem Service eine ideale Atmosphäre, um erfolgreich zu Lernen.“

Michel Läser, Dipl HR-Manager, Dipl. Quality-Coach

Die Conciergerie der IUE Hochschule

Studierenden-Betreuung an der IUE Hochschule Basel stellt ein neues Konzept im tertiären Bildungssegment dar.

Die sogenannte „Conciergerie“ der Hochschule vereint die Schnittstellen: Verwaltung, Studierenden-Betreuung, Karriereförderung und persönliche Assistenz einer Kohorte (Studiengruppe).

Der Concierge

Der persönliche Assistent einer Studierenden-Gruppe (sogenannte Kohorte), begleitet und betreut die Studierenden ab dem Zeitpunkt der Immatrikulation.

Neben organisatorischen Tätigkeiten für die Studierenden, ist vor allem dessen Einsatz während den Präsenztagen (Seminartagen live vor Ort) sehr entscheidend.

Folgende Tätigkeiten übernimmt der persönliche Concierge während den Präsenzphasen:

  • Zur Verfügung stellen von Getränken & Snacks
  • Protokollführung des Seminars inkl. Zusammenfassung für die Studierenden
  • Aufbereitung des Workshops und Studiennachbereitung
  • Tägliche Reflexion und Evaluation mit den Studierenden

Leitung Conciergerie

Herr Michel Läser

Qualitätsmanager der Lehre & Studierendenbetreuung

Dipl. HR Manager

Dipl. Qualitäts-Coach

laser@iue-hochschule.ch

Digitalisierung, die Sinn macht

Die IUE Hochschule setzt auf Tablet und Semi-Virtualität.

Das semi-virtuelle Studium an der IUE Hochschule

Die IUE Hochschule unterrichtet semi-virtuell. Der klassische Hörsaal hat somit endgültig ausgedient.

Gelehrt wird statt dessen im virtuellen Klassenzimmer (Live-Webinaren & Online-Workshops), bzw. auf der interaktive digitalen Lernplattform.

Neben der virtuellen Lehre werden in Präsenztagen vor Ort die theoretisch gelernt Inhalte in die Praxis umgesetzt – ganz im modernen Workshop-Charakter der agilen Agogik.

In Studiengruppen, zu maximal 13 Teilnehmers, wird dabei aber vor allem auf Interaktion wert gelegt.

„Wissenschaftliche Lehre bedeutet auch immer wissenschaftliches Lernen. Das kann nur im Dialog geschehen. Mit unserer Agogik und Didaktik schaffen wir es, genau diesen modernen Ansatz der Lehre, in die Praxis zu transferieren.“

Prof. M.Sc. Psych. M.Sc. Soz. Johannes Baldauf
(Lern- & Kognitions-Psychologe)

Das interaktive Live-Webinar

Um in den Live-Webinaren (via Zoom) maximalen und effektiven Lernerfolg zu garantieren, werden auch diese stets interaktiv gehalten.

Das gemeinsame Arbeiten und Interagieren muss dabei über die audio-visuelle Kommunikation hinaus gehen.

Die fehlende Tafel, das fehlende Papier und die nicht vorhandene Flip-Chart für die gemeinsame Arbeit müssen ersetzt und optimiert werden.

Das Tablet für die Studierenden

Um genau diese fehlenden Arbeitsmittel ersetzen zu können, bietet die IUE Hochschule Basel ihren Studierenden kostenlose Tablets mit Stift inkl. Zugang zu einer Arbeits-Cloud mit MS Office Programmen.

Im Live-Webinar via Zoom, ist die gemeinsamen Interaktion somit optimal möglich und gewährleistet.

Vorteile des Tablets und der Cloud

  • interaktives Arbeiten im Zoom-Webinar und während der Präsenztage
  • kompakt, mobil und easy to handle
  • alles auf einem Endgerät

FAQs

Wie erhalten die Studierenden ihre Tablets?

Das Tablet inkl. Stift und Equipment wird vor-eingerichtet und arbeitsbereit per Post zugesandt.

Wem gehört das Tablet?

Das Tablet und Equipment ist und bleibt stets Eigentum der IUE Hochschule Basel. Es wird den Studierenden als Leihgabe über den Zeitraum des Studiums zur Verfügung gestellt.

Alles Weitere wird im Leih-Vertrag geregelt.

Der Agile Coach

Ein Agile Coach (oder dt. «agiler Coach») ist eine bestimmte Rolle (Person) innerhalb einer agilen Organisationsstruktur. Ein klassisches Beispiel für einen agilen Coach, ist der Scrum Master in einem Scrum Team. 

Ebenso kann ein Agile Coach die Rolle eines internen Organisationsberaters einnehmen. 

Was macht ein Agile Coach in einem agilen Team?

Innerhalb eines selbststeuernden Teams (=agiles Team), wirkt eine agile Coach als servant Leader und unterstützt das selbststeuernde Team vor allem in der optimalen Interaktion. 

Ein klassisches Beispiel für einen agilen Coach ist ein Scrum Master, der neben der Teaminteraktion und Kommunikation, vor allem das Scrum Rahmenwerk im Projektmanagement Aufrecht erhält.  

Was macht ein Agile Coach als interner Berater?

Innerhalb einer Organisation (z.B. in einem Unternehmen) ist der Agile Coach oft auch als Berater tätig. Er berät die Organisation hinsichtlich des Veränderungsprozesses hin zur agilen (selbststeuernden) Organisation. Neben der Veränderungsstrategie und Umsetzung von Veränderungsprojekten, ist er vor allem für das Training der Führungskräfte und Mitarbeiter verantwortlich. Im Mittelpunkt steht hierbei die Implementierung der modernen agilen Führung. 

Was muss ein Agile Coach können?

Ein Agile Coach benötigt neben viel Empathie und einem hohen Mass an sozialer Kompetenz, Kenntnisse und Fähigkeiten als Lehrer, Trainer und Berater. 

Ferner ist Fachwissen aus den Bereichen der Sozio-Psychologie und Systemarbeit sehr entscheidend. Selbststeuernde Systeme und Organisationen und die Arbeit mit diesen, ist sehr komplex und anspruchsvoll. Um die agile Führung, die agilen Werte, sowie selbststeuernde Methodik in die pragmatische Realität umzusetzen, bedient sich der agile Coach verschiedener Methoden. 

Mit welchen Methoden arbeitet ein Agile Coach?

Ein Agile Coach ist als Coach, Berater und Trainer tätig. Dafür wendet er verschiedene Methoden an, welche das Ideal der Selbststeuerung unterstützen.

Methoden bei der Teamarbeit

Bei der Teamarbeit im agilen Team fokussiert sich die Arbeit des Agile Coaches vor allem auf die Teaminteraktion und Kommunikation. Neben den Prozessregeln (z.B. Scrum oder andere agile Rahmenwerke) stehen die erwähnten sozio-psychologischen Themen im Vordergrund. 

Der Agile Coach erarbeitet mit speziellen Teamsitzungen angewandte Kommunikationsregeln und trainiert in spielerischen Teamtrainings die selbststeuernde Prozessoptimierung. 

https://youtu.be/JlzdB73T38A

Methoden bei der Organisationsarbeit

Bei der Arbeit mit Organisationen fokussiert sich der Fokus besonders auf die Beratung der Führung und Stabstellen im Bereich der Veränderungsstrategie der Organisation. Dabei stellt es weniger die Projektleitung der Veränderungsprojekte dar, sondern berät diese im Bereich der Sozio-Psychologie und Selbststeuerung. Dafür veranstaltet er spezielle Workshops zusammen mit den Projektleitern und Change Agents. 

Ebenso ist der Agile Coach für die Ausbildung und das Coaching der Führungskräfte zuständig. Dies gelingt ihm mit Führungstrainings, Workshops, welche die Selbststeuerung spielerisch üben und trainieren. Implizite Trainings und Übungen sind somit der Hauptbestandteil der Methoden des Agile Coaches. 

Ein Bild, das computer, Computer, sitzend, dunkel enthält.Automatisch generierte Beschreibung

Ausbildung zum Agile Coach

In Mitteleuropa gibt es diverse Ausbildungsformate, welche zum «Agile Coach» führen. 

Die IUE Hochschule in Basel ist jedoch eine der wenigen Anbieter, welche dies im Kontext eine CAS Studiengangs mit ECTS-Konformität durchführt. 

Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der wissenschaftlichen Fundamentation im Bereich der Sozio-Psychologie und des Coachings. 

Das CAS Agile Coach mit 15 ECTS Credits der IUE Hochschule steht somit für Qualität und korrekter Anwendung der modernen Thematik selbststeuernder Organisationen. 

Ein Bild, das Monitor, sitzend, Schild, Zeichnung enthält.Automatisch generierte Beschreibung

Hier geht es zum CAS Agile Coach (15 ECTS Credits)

Autor:

Prof. M.Sc. Psych. M.Sc. Soz. Johannes Baldauf

Duftmarketing

Wie Düfte & Gerüche bestimmen, was wir kaufen, mögen und verabscheuen.

Autor: Professor M.Sc. Psych. M.Sc. Soz. Johannes Baldauf

dasGehirn.info

Riechst du das?

Der Geruchssinn wird oft sehr unterschätzt. Vor allem im Bereich des Marketings, bzw. im allgemeinen Kontext der Ökonomie.

Düfte und Gerüche beeinflussen unser Handeln allerdings deutlich stärker als wir bisher angenommen haben.

Mit diesem Beitrag möchten wir Ihnen zeigen, welchen Einfluss Gerüche auf Ihr Verhalten haben und wie man mit Duftmarketing wahre Wunder bewegt.

Wie Düfte & Gerüche verarbeitet werden

Wie unsere Sinnes-Reize grundsätzlich verarbeitet werden

Die Reize unserer Sinnesorgane, wandern in der Regel in verschiedene Bereiche des Gehirns, werden dort verarbeitet und im Thalamus weiter geleitet, um gewisse Reize an das Limbische System, bzw. unseren Cortex/Frontallappen (unter anderem für unsere bewusste Wahrnehmung verantwortlich) weiterzuleiten. Diese Weiterleitung funktioniert zudem vice versa.

Der Thalamus gilt gewissermassen als „Tor zum Bewusstsein“, und spielt im Zentrum unseres Gehirns eine Art „Wächter“, der Entscheidungen trifft, welcher Reiz nun an welche Stelle, bzw. – vor allem gemeint – an unseren Cortex (bewusste Wahrnehmung) weitergeleitet werden. Das ist mitunter die berühmte Filterfunktionen der Umweltreize, welche wir als kleinen Bruchteil „bewusst wahrnehmen“.

Vor allem ist hier dann auch das Limbische System mit im Spiel, was vor allem für die „Bewertung & Weiterverarbeitung“, sprich die „emotionale Bewertung“ dieser Reize verantwortlich ist.

dasgehirn.info

Ergo, dort werden die Reize unserer Sinnesorgane „markiert“ und direkt für die Reaktionen unseres Gehirn vorbereitet. Somit landen die „markierten Reize“ oftmals im Hypothalamus – unserem Taktgeber.

Der Hypothalamus (ebenfalls im Zwischenhirn) ist der grosse Reaktor, bzw. Taktgeber. Er reagiert auf verschiedenste „emotional markierte“ Reize aus dem Limbischen System und sorgt für entsprechende Reaktionen des Körpers/Gehirns. Dabei werden vor allem Hormone (u.a. Nervenbotenstoffe wie Dopamin, Serotonin etc.) freigesetzt, welche unser Verhalten steuern.

Mehr über den Aufbau unseres Gehirns:

Gehirn: Aufbau und Funktion einfach erklärt

Der Witz an der Sache: Der Hypothalamus fragt uns gar nicht grossartig, ob er das den tun und machen soll. Bzw. vieles vom eben beschriebenen Vorgehen, verläuft unbewusst und in Bruchteilen von Sekunden in unserem Gehirn ab.

Dieses Prinzip (und vor allem das Prinzip der „unbewussten Steuerung“) hat sich bewährt und aus uns Menschen das gemacht, was wir sind.

Und wie ist das mit dem Riechen?

Beim Riechen & Schmecken, sieht das ein wenig anders aus. Die Reize aus unseren Geruchs-Rezeptoren (in der Nase) werden direkt in die Amygdala, bzw. das Limbische System weitergeleitet. Zunächst gehen sie also am Talars vorbei. Ebenso spielt hier der Hippocampus (für unser Gedächtnis mitverantwortlich) eine grosse Rolle. Durch den Thalamus – und somit ins Bewusstsein – gelangen Gerüche also nicht immer und manchmal nur schwach.

Wie wir in der Forschung also mittlerweile wissen, werden Gerüche von unserem Gehirn also stets verstärkt der „emotionalen Bewertung & Verarbeitung“, sowie für den Gedächtnis-Abgleich herangezogen.

Evolutionsbiologisch durchaus sinnvoll, sind die chemischen Duft- & Geschmacks-Moleküle stets ein Indikator für die Einschätzung unserer Umwelt. Die Einschätzung: Gefahr vs. Sicherheit – den dies ist der Hauptjob unseres Gehirns – steht dabei im Fokus. Interessant scheint dabei vor allem die Rolle der Amygdala (Mandelkern) zu sein, wird dieser Hirnregion oft die Rolle des „emotionalen Alarmzentrums“ zugeschrieben.

Wir riechen also, ob die „Chemie“ unserer Umwelt stimmt oder eben nicht. Vor allem negative Gerüche (=Alarm, Gefahr) sind letztendlich durch den Thalamus an unser Bewusstsein weiterzuleiten.

Die Tatsache, dass die Reizkoppelung so eng mit unseren Gedächtnis verbunden ist, war für die Entwicklung der menschlichen Spezies wohl ebenso entscheidend und zeigt, wie sehr Gerüche, Düfte & Geschmäcker mit unseren Erinnerungen und deren emotionaler Bewertung spielen.

Es geht also um unsere Erinnerungen

Tatsächlich hilft die Reizverarbeitung und „emotionale Bewertung“ in unserem Limbischen System, unsere neuronalen Vernetzungen effizient und sinnvoll entstehen zu lassen, bzw. sorgt vor allem für die passende Speicherung einer Information.

Und genau dies geschieht auch mit unseren Informationen/Reizen, welche wir riechen und schmecken.

Gerüche und Geschmäcker, also Informationen über Nase & Zunge, welche wir im Laufe unseres Lebens erfahren, bewerten und verarbeiten, werden stets mit jeweiligen Umweltsituationen und Erlebnissen des Alltags verknüpft und von unserem Gehirn (mithilfe des Limbischen Systems und des Hippocampus) in unseren neuronalen Vernetzungen abgespeichert.

Das hilft unserem Gehirn dann künftig, Situationen und Umgebungen schneller abschätzen zu können, um entsprechende Reaktionen vorzubereiten. Ziemlich schlau!

Der Nutzen fürs Marketing

Und um genau diese Erinnerungen und Emotionen geht es uns im Marketing. Wir wissen mittlerweile, wie sehr unser Verhalten und Handeln von unseren Emotionen geprägt und tatsächlich gesteuert wird. Auch hier gilt: das Meiste geschieht unbewusst und streng determiniert.

So lassen Sich im Marketing, bzw. Duftmarketing diese Reize (Düfte, Gerüche, Geschmäcker) also einsetzen, um Erinnerung im menschlichen Cortex hervorzurufen und den Konsumenten, somit zu einer Handlung/einem Verhalten zu bewegen.

Im besten Sinne eben ein gezieltes Kaufverhalten.

Der grosse Fehler des Duftmarketings!

Nun ist es natürlich so, dass der Mensch im Laufe seiner Evolution (Fortpflanzung & Selektion), sich auch gewisse „Erinnerungen“ in seiner DNA manifestiert hat. Ergo, auch Geruchs- & Geschmacks-„Erinnerungen“, welche wir von Geburt an haben und uns reflexartig agieren lassen.

Kinder zum Beispiel, sind besonders abgeneigt von Bitterstoffen und besonders hingezogen von Süsslichem. In der Evolution hat sich eben gezeigt, dass es durchaus Sinn macht, als Kind die Finger von unreifen oder gar giftigen Früchten zu lassen, hingegen süsse, reife, somit zuckrige Früchte viel Energie für das Wachstum versprechen.

Und dennoch ist es so, dass der überwiegende Anteil unsere Gerüche und die damit verbunden Erinnerungen eben NICHT angeboren sind, sondern stets Produkt unserer Entwicklung/Erziehung/Erfahrung.

So müssen wir hierbei stets von Kultur zu Kultur, Geschlecht, Alter und Gewohnheiten unterscheiden.

Es zeigte sich zum Beispiel, dass Erwachsene Frauen – in der westlichen Welt – überwiegend starkes Gefallen an bitter-süssen Drinks finden und gewisse indigene Völker dieser Erde, selbst Fäkalgeruch nicht als Ekel empfinden.

Der grossen Fehler, den wir in der angewandten Praxis des Duftmarketings stets feststellen müssen, ist dass Düfte und gezielte Reize regelrecht sinnfreie Anwendung finden und viel zu undifferenziert eingesetzt werden. Das Wissen und das Bewusstsein über die neuronalen Vorgehensweisen und Vernetzung wird zu selten bis gar nicht beachtet.

Entscheidend ist es zunächst also, sein Publikum, bzw. seine Zielgruppe genau zu analysieren und darauf hin Ableitungen anzustellen, welche Gerüche, welche Effekte mit sich bringen.

Das Potenzial des Duftmarketings

Das Potenzial des Duftmarketings ist enorm. Wenn wir nur daran denken, wie stark und tatsächlich reflexartig wir auf gewisse Düfte & Geschmäcker reagieren, wird uns aufgezeigt, wie sehr unser Verhalten/Handeln doch davon determiniert ist.

Vor allem der Einfluss unbewusster Art, hat für unser Verhalten entscheidende Vorteile, können wir uns bei der Bewertung einer Situation doch voll und ganz auf unseren Hypothalamus verlassen, der dafür aber sehr genau weiss, was er tut.

Ist also das extreme „bewusste Riechen“ vor allem ein Alarmsignal und bedarf es somit unserer vollsten Aufmerksamkeit für die Gegenmassnahmen, so sehr „unbewusst riechen“ wir doch, wenn es sich um positive „sicheren Düfte“ handelt.

Beispiel Körpergeruch

Eine Studie in den USA zeigte, dass Männer Frauen, deren Körperschweiss durch Sport entstanden ist, wesentlich attraktiver finden, als Frauen deren Körperschweiss durch Angst, Stress und Unsicherheit entstanden ist. Dies wurde anhand mehrere Tests untersucht, bei dem die „Stress-verschwitzen Frauen“ und die „Sport-verschwitzten Frauen“ objektiv/optisch nicht voneinander zu unterscheiden waren.

Offensichtlich macht dies zunächst keinen Unterschied, nehmen wir Schweiss als Schweiss wahr. Unser Hypothalamus und der vorgeschaltete Riechkolben sehen das aber anders. Diese feinen Unterschiede sind für uns so bewusst nicht spürbar. Unsere neuronale Vernetzung (in diesem Fall vermutlich evolutionsbedingt) weiss aber, dass sportliche und gesunde Frauen einen durchaus interessanteren Nährboden für die männliche Saat darstellen.

Beispiel Angst und Unsicherheit

Auch das Nehmen von Angst und Unsicherheit kann durch Gerüche und Geschmäcker vanlasst werden.

Eine 2005 publizierte Studie zeigte, dass durch die Zugabe von Lavendel & Orangen-Duft, Patienten beim Zahnarzt wesentlich entspannter und beruhigter waren, als wenn diese dem typischen Zahnarzt-Praxen Duft ausgesetzt sind.

Hierbei handelt es sich vermutlich um anerzogene Reiz-Reaktionen, bzw. gespeichert Informationen, welche diese Patienten eher an Weihnachten, Sommerurlaube in der Provence oder an den Strand der Bahamas erinnerte, welche an und für sich, bzw. für das Gehirn, eine entspannte und sichere Situation darstellen.

Beispiel Umsatz in Las Vegas

In Las Vegas wurden Bereiche eines Casinos (konkret Spielautomaten) verschieden duftend präpariert. Bei den Vergleichen der Düfte und neutralen Bereiche, zeigte sich, dass ein spezieller Duft eines bestimmten Areals 45% mehr Spielaktivität erbrachte als an den Tagen vor und nach dem Experiment. Quelle

Erstaunlich, hätten Sie Spielautomaten und Düfte wohl eher weniger in Verbindung gebracht.

Doch was geschieht in diesem Beispiel?

Der Mensch am Spielautomaten steckt in einem neuronalen Zwiespalt. So sagt ihm sein „Dopaminerges System“ im Gehirn (Belohnungssystem und Stimulanz), dass er immer weiter und weiter spielen soll. Sein Frontallappen (der bewusste Verstand), wird ihm davon aber stets abraten und hält dem Hypothalamus stets die schrecklichen Bilder einer Insolvenz und einer Nacht unter der Penner-Brücke vor.

Es besteht also die tatsächliche Gefahr, dass der Mensch das Spiel abbricht und zur Vernunft kommt.

Wäre da nicht ein dezenter Duft, den der Verstand so nicht wahrnimmt, ABER dem Hypothalamus stets das Gefühl gibt, in einer absolut sicheren Situation zu sein und den drohenden Abbruch des Spiels zu vertagen.

Fazit

Duftmarketing birgt eine Unmenge an Potenzial, setzt man es richtig und gezielt ein. Entscheidend ist das Wissen um die Funktion der neuronalen Systeme, sowie die vorherige Analyse der Konsumentengruppe.

Dafür bedarf es Know-How.

Wir helfe Ihnen weiter!

Das Institut für Neuromarketing der IUE Hochschule, berät Sie gerne im Bereich Duftmarketing und zeigt Ihnen Ihr Potenzial auf.

Kontakt:

Professor M.Sc. Psych. M.Sc. Soz. Johannes Baldauf

baldauf@iue-hochschule.ch

Weitere Informationen & Quellen:

  • Podcast von Prof. Dr. Dr. Hatt

https://www1.wdr.de/radio/wdr4/wort/mittendrin/mittendrin-duefte-100.html

https://www.dasgehirn.info/wahrnehmen/riechen-schmecken

Die agile Schulorganisation

Kinder oder Kunde?

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(Bild: pixabay)

Die Herausforderung unserer Gesellschaft

der starke gesellschaftliche Wandel der letzten Jahre in Wirtschaft & Gesellschaft ist nun mittlerweile für alle spürbar und offensichtlich.

Vor allem unsere Unternehmen befinden sich aktuell in einem ordentlichen Wandel und gar Überlebenskampf in immer dynamischeren Märkten.

Vor allem das liebe Thema mit den Mitarbeitenden lässt viele HRler und Geschäftsführer unruhig schlafen.

Selten waren Mitarbeiterfluktuation und breiter Fachkräftemangel solch ein grosses Problem, wie aktuell.

Der technologische Fortschritt und die Veränderung der New Work Bewegung, verlangen ebenso eine neue Art und Weise des Arbeitens und des kollegialen Miteinanders.

Kreativität, Innovation und Dynamik sind gefragt!

Die gesunde Portion Social Skills darf hierbei natürlich nicht fehlen, denn diese sind die absolute Basis für jegliche Interaktion im betrieblichen Alltag.

Doch wer liefert uns nun den perfekten Arbeitnehmer – sozial, empathisch, innovativ, motiviert und am besten loyal?


Die Herausforderungen des Bildungssystems

Unser nationaler Bildungsapparat gilt als ultimativer Zulieferer für die freie Wirtschaft. Das klingt nun ein wenig hart und arg pragmatisch, doch im Grunde stimmt diese Aussage.

Somit darf die Frage erlaubt sein: Liefert unser Dienstleister „Bildungssystem“ auch wirklich zufriedenstellend?

Mangelhaftes Produkt

Immer wieder werden Stimmen laut, dass die Ergebnisse unseres Bildungssystems wenig zufriedenstellend wären. Immer öfter wird von Hochschulabsolventen gesprochen, welche wenig Verständnis und Ahnung von der Praxis haben und bei denen es enorm an sozialer Kompetenz fehlt. (vgl. FAZ Artikel)

Tatsächlich eine Entwicklung, welche absolut nicht mit den Trends der modernen Betriebs-Ökonomie einhergeht. Ist der eigentliche Mehrwert eines Unternehmens zukünftig doch mehr und mehr Innovation, Kreationismus und Kunden-orientierte Dienstleistung.

Das Ergebnis ist dann ein Praktikum – welches mittlerweile sehr oft unbezahlt ist – um den frisch gebackenen Berufseinsteiger noch in eine gewisse Form zu bringen. (vgl. 20 Min Artikel)

Bestellung stornieren? Oder Neuer Zulieferer?

Die Wirtschaft betreibt also Schadensbegrenzung und der Bildungsapparat produziert munter weiter?

In der freien Wirtschaft würde man sich einfach nach einem anderen Zulieferer umsehen. Bei unserem Bildungssystem geht das nicht ganz so einfach. Stornieren – eher schwer.

Damit das gesellschaftliche System also weiter funktioniert und zukunftssicher wird, muss der Zulieferer (das Bildungssystem) sich anpassen. Eine Aussage, welche gerade in den letzten 10 Jahren immer öfter zu vernehmen war. Auch ich persönlich sehe das absolut notwendig, wenn der wirtschaftliche Wohlstand weiter aufrecht erhalten werden soll. (vgl. Artikel)


Warum läuft es im Bildungsapparat nicht rund?

Das Fundament unserer Bildungssystems geht tatsächlich auf Napoleons Zeiten zurück.

Selbstverständlich hat sich seither einiges getan und bewegt. Dennoch wird vielerorts beklagt: Unser Bildungsapparat wäre starr und unflexibel und somit weder für Schüler noch für die Wirtschaft (als Kunde & Nutzer) geeignet. (vgl. Artikel)

Die verzogenen Schüler

Ach ja, Schüler. Tatsächlich geht es ja letztendlich um sie. Ferner geht es um deren optimale Entwicklung.

Carl R. Rogers und andere Vertreter der Sozio-Psychologie lehren uns, dass Kinder (Menschen) sich im Grunde von Natur aus zu innovativen, motivierten und hoch sozialen Erwachsenen entwickeln.

Frau Prof. Dr. Vera Birkenbihl sieht dies ebenfalls so. Doch erklärt auch sie ganz deutlich, dass diese optimale Entwicklung in der Realität nicht geschehe, denn in der Regel „kommt die Erziehung dazwischen“. Ergo erleben Kinder/Menschen im Laufe deren Entwicklung negative Einflussfaktoren, welche eben nicht das gewünschte Produkt „innovativer, sozial-kompetenter Mensch/Mitarbeiter“ hervorbringt.

Der Neuro-Biologe & Sozial-Wissenschaftler Prof. Dr. Gerald Hüther, sieht vor allem die fehlende Freiheit & Möglichkeit zur Selbstorganisation im Bildungssystem für absolut hinderlich, wenn es um die Entwicklung der Kinder geht.

Um es in anderen Worten klar darzustellen: Unser Bildungsapparat fördert weder Schüler noch Wirtschaft.

Das verstaubte System – fehlende Kundenorientierung

Das staatlich organisierte System ist schwer, träge und längst renovierungsbedürftig. (vgl. Artikel) Das grosse Problem und somit Wurzel allen Übels ist aber vor allem die fehlende Kundenorientierung. Die freie Wirtschaft hat deren Importanz unlängst begriffen – bei der Verwaltungs-getriebenen Bildungsinstanz fehlt diese Einsicht schier völlig.

Die grosse Herausforderung ist, dass wir im Bildungsapparat zwei Kunden zu betrachten haben.

Vorsicht jetzt wird es spannend:

Primär ist der Kunde des Bildungssystems nämlich der Schüler/Student/Lernende. Es ist ja nun einmal die Aufgabe der Schule, Universität etc. den Menschen zu seiner optimalen Entwicklung zu unterstützen und zu begleiten.

In der Realität nehmen wir dabei leider eher eine Erziehung zur System-Konformität wahr.

Damit konnte Daimler vor 50 Jahren mit Sicherheit noch etwas anfangen. Aber im Jahr 2020 prangern Google, Tesla, Apple & Prof. Dr. Gerald Hüther diesen Ansatz zurecht an.

Sekundär betrachtet ist der Kunde Nr. 2 dann wohl die freie Wirtschaft, welche aber durchaus zufrieden sein wird, wenn sie es mit optimal entwickelten Individuen zu tun hat.

Eine Frage der Organisation

Erinnern Sie sich noch an Ihre Schulzeit? Auch noch an die Organisation Ihrer Schule?

Dort gab es einen Direktor, einen Kon-Rektor, Studienräte, Schulamtsleiter, Oberstudienräte, Fachschaftsleiter etc. etc.

Quelle: Agilitätskonform®

Fällt Ihnen dabei etwas auf?

Hinter all diesen Titeln verbirgt sich eine sehr starre und hierarchische Organisationsstruktur, die mit Lehrkräften ausgestattet ist, welche unmittelbar nach Ihrer Schulbank das Studium zum Lehramt / zum Pädagogen angetreten haben. Ergo, von einer Schulbank zur nächsten zur übernächsten.

Auch wenn dies nicht auf alle Lehrende zutrifft, zeichnet sich doch sehr wohl ab, woher der mangelnde Bezug zur realen Wirtschaft wohl kommen mag.

Hinzu kommt, dass dort sehr starr-hierarchisch gearbeitet und agiert wird. Wer, wie, wo und wann unterrichtet wird, bestimmt in der Regel nicht die operierende Lehrkraft, sondern wird strikt Regel-konform über Amt und Schulleitung dirigiert.

Ein Ansatz, der in der freien Ökonomie immer strikter verteufelt wird. Kundenorientierung geht nämlich anders.

Doch wie ändern? Wie ermitteln wir zum einen den konkreten Bedarf der Schüler (um tatsächliche Entwicklungsförderung zu leisten) und wie schaffen wir eine stabile Brücke zum Bedarf der realen Wirtschaft ausserhalb der Klassenzimmer?
Die Agile Schulorganisation

Die Idee ist recht simpel und aus der realen Wirtschaft übernommen. Agilität in der Schulorganisation.

Wer war nochmal dieser „Agil“?

Agilität und agile Organisationen in der Betriebsökonomie, zeichnen sich dadurch aus, dass Unternehmen somit deutlich Kunden-orientierter agieren können. Das Prinzip beruht auf der Abschaffung der klassischen starren Hierarchie und der neuen Selbstorganisation & Selbstbestimmung der Mitarbeitenden. Führungskräfte werden zum Coach & Servant Leader; Mitarbeitende werden gefördert, um Kundenbedarfe mit neuer Innovation & Motivation herauszuarbeiten.

Fazit: Das Prinzip geht auf und ist für die Erfolge grosser global player verantwortlich.

Genau diesen Erfolg münzen wir auf unser Schulsystem um. Denn ob Kind oder Kunde. Mensch ist Mensch. Mit agilen Methoden schaffen wir es – schnell und dynamisch – exakte Kunden-Bedarfe herauszuarbeiten. Mit selben Methoden und neuer Sichtweise sollen Lehrende es bei den Schülern gleich tun.

Die neue Ordnung

Die agile Organisation

Wie man in dieser Visualisierung erkennen kann, haben wir uns von der klassischen Pyramide gelöst. Entscheidend in dieser Organisation ist, dass der absolute Fokus hierbei auf den Schüler, sein Verhalten und sein Bedarf gerichtet ist. Er stellt die Basis und somit Vorgabe der Ausrichtung der Organisation dar.

Zweck der Organisationsform

Diese Organisationsformkann divers eingesetzt werden. Zum einen soll sie eine Ordnung der Gesamtorganisation darstellen, welche so die permanente Schulorganisation

vom Direktor zum Servant Leader

beschreibt. Andererseits kann diese Form der Organisation skaliert auch ein spezifisches Projekt-Team beschreiben, welches im Rahmen der temporären oder permanenten (dynamischen) Bedarfsermittlung fungieren kann. Ebenso einsetzbar ist diese Variante für Analyse & Massnahmen im individuellen Case-Management.

Die Schulleitung „der Coach“

Eine besondere Rolle erhält hier die Schulleitung. Anders als in der klassischen Struktur übernimmt der neue „Coach“ eine unterstützende und befähigende Aufgabe und entledigt sich der eigentlichen Entscheidungskompetenz. Gemäss der agile Idee, obliegt diese nämlich demokratisch den Team-Mitgliedern. Als klassischer Coach behält die Schulleitung (Projektleitung) den Überblick und gibt lediglich Impulse in seiner passiv-koordinierenden Rolle.

Das Team

Das Team innert dieser Organisation ist Fach-divers aufgestellt. Wichtig dabei sind drei wesentliche Instanzen.

Lehrer

Die Lehrkräfte haben die Aufgabe den spezifischen Bedarf der Schüler/Lernenden aus Sicht der pädagogischen Wissensvermittlung zu betrachten.

Sozialarbeiter (SozPäd/Psych)

Der Schul-interne Sozialarbeiter, bzw. Sozialpädagoge, ferner Psychologe trägt Verantwortung für die emotionale Befindlichkeit, die geistige Weiterentwicklung, Lösung von Blockaden und Förderung sozialer Kompetenzen der Lernenden & Heranwachsenden.

Vertreter der freien Wirtschaft

Der Vertreter der freien Wirtschaft ist ein externes Team-Mitglied, welches gezielt ein gewisses Mass an Fachexpertise in die Organisation bringt. Ziel ist diese Instanz dennoch als festen Rollen-Bestandteil inkl. Mitbestimmung in die Schulorganisation zu integrieren.

Diversität für mehr Schüler-Fokus

Durch die Selbstorganisation und demokratischen Selbstbestimmung ergibt sich innert dieser Team-Struktur eine enorme Dynamik und Kompetenz.

Schüler im Fokus

Durch agile Methoden wie dem angewandten erweiterten Design Thinking, gelingt es dem Team mittels seiner diversen Fach-Kompetenzen die Bedürfnisse und Herausforderungen der Schüler/Lernenden zu definieren und konkrete Massnahmen anzuwenden.

Der Effekt der agile Schulorganisation

Abgesehen von der optimierten und angepassten Bedarfsermittlung der Lernenden und somit angepassten Lehre, zeigen sich noch weitere Effekte der agile Schulorganisation.

Die Effekte dieser neuartigen Form der Organisation wirken sich nicht nur auf den Schüler aus, sondern vor allem auf die Mitarbeitenden, ergo – Lehrkräfte.

Mehr Energie für Lehrkräfte & Pädagogen

Durch die moderne agile Arbeitsweise werden Verantwortlichkeiten und Kompetenzen, so verteilt, dass sich eine allgemeine Entlastung für die Pädagogen zeigt.

Ein modernes Lehramt ist heutzutage längst nicht mehr auf reine Wissensvermittlung beschränkt. Immer öfter zeigt sich, dass Lehrkräften sozial-pädagogische und erzieherische Kompetenzen abverlangt werden (vg. Artikel).

Eine deutliche Mehrbelastung, welche in den letzten Jahre rasant zugenommen hat und Lehrkräfte an ihr Limit bringt.

Durch die Verteilung der Rollen, Aufgaben, Kompetenzfelder und somit Verantwortung erreichen wir in einer agilen Organisation eine deutliche Entlastung.

Den Schülern ein Vorbild

Durch die moderne Art und Weise der Zusammenarbeit der Pädagogen, welche sehr auf gesunde soziale Interaktion und Kommunikation beruht, überträgt sich eben dieses Verhalten auch auf die Lernenden.

Genau diese Vorbildfunktion fördert die Entwicklung der Schüler als Individuen, die Schüler-Lehrer Beziehung und vor allem die Sozial-Kompetenz der Lernenden.

Eben genau diese Dynamik und Fähigkeit der optimierten sozialen Interaktion ist Notwendig, um in der späteren Arbeitswelt erfolgreich zu sein.

„Meine Generation wurde so unterwürfig erzogen, dass sie später einmal in ihrem Job brav das machen, was man ihnen aufträgt […] Deswegen bin ich Förderer des selbstbestimmten Lebens und das beginnt in der Erziehung…“

Reinhold Messner 2019

Autor

Johannes Baldauf

Psychologe & Soziologe

Das Persona-Modell

nach Johannes Baldauf (Professor IUE Hochschule)

Innovative Produktentwicklung

Wenn wir von „Persona“ sprechen, meinen wir in der Regel einen fiktive und künstliche Stellvertretung für eine Personengruppe, ergo eine Kundengruppe. Im Kontext der Produktentwicklung und des Innovation Thinking, sowie des Design Thinking, ist es wichtig diese Persona exakt zu ermitteln. Das Buzzword „Persona“ hält seit einigen Jahren immer mehr Einzug in unserem modernen Sprachgebrauch. 

Doch wissen wir auch wirklich was das ist? Wissen wir wirklich über all die Dinge bescheid, die eine Person abbilden? 

Uns fällt dabei immer wieder auf, dass die Persona viel zu oberflächlich und unvollständig entwickelt werden. Und wenn ich oberflächlich meine, dann nehme ich Bezug auf den Kundenbedarf – ferner, den vermeintlichem Kundenbedarf.

Denn eben dieser Kundenbedarf, wird viel zu oberflächlich und ungenügend behandelt.

Das Entscheidende bei der Persona-Entwicklung ist nämlich, den exakten und tatsächlichen Kundenbedarf zu ermitteln.

Und wenn wir vom exakten Kundenbedarf sprechen, dann meinen wir in der Regel „das nicht Offensichtliche“. Der exakte Kundenbedarf (oder Kundennutzen) ist bei der modernen und innovativen Produkt-Entwicklung oberste Prämisse. Im Produktentwickler-Business ist es also unabdingbar, diesen exakten Kundennutzen zu erarbeiten und herauszufinden, was die Kunden denn nun wirklich wollen – woher deren tatsächliche Motivation stammt und welche Wünsche/Sehnsüchte die Kunden tatsächlich hegen.

Nur so können wir Produkte entwickeln, die durch deren Innovation erfolgreich am Markt positioniert werden können.

Das Persona-Modell

Persona-Entwicklung
Persona-Modell

Grundsätzlich lässt sich das Modell in zwei Bereiche eingliedern.

Einmal hier in rot dargestellt – den externen Bereich. Und einmal hier bläulich gekennzeichnet – den internen Bereich. Also die interne Welt und Sichtweise der Personengruppe, sowie die externe Welt und Sichtweise der Persona. 

Zudem stellen wir fest, dass wir die Persona-Entwicklung bei diesem Modell in vier Quadranten einteilen. Diese vier römischen Ziffern (I-IV) lassen sich als „die vier Steps der Persona-Entwicklung“ beschreiben.

Schauen wir uns das also Ganze einmal an

Externe Vermutung: (I. Quadrant)

Bei der externen Vermutung gehen wir (als Innovation Thinker oder Design Thinker) her und fassen, die von uns vermuteten, Begrifflichkeiten und Zuschreibungen der Kundengruppe zusammen. Ergo das, was wir der Meinung sind, was die Kundengruppe wirklich möchte, bzw. was deren vermeintlicher Bedarf ist. 

Interne Vermutung: (II. Quadrant)

Im zweiten Step geht es nun darum, den Kunden selbst zu befragen. Ziel ist es, herauszuarbeiten, was der Kunde selbst über seinen Bedarf meint. Die Krux an dem Ganzen ist, dass Kunden (und Menschen im Allgemeinen), seltenst definieren können, welchen Bedarf sie tatsächlich hegen.

Und genau hier kommen wir zum entscheidenden Punkt. Viele oder die meisten Produktentwickler, hören genau an diesem Punkt auf.

Der entscheidende Fehler, den wir in der aktuellen Produktentwicklung oftmals begehen, ist der, dass wir uns viel zu sehr mit dem Offensichtlichen; mit der Oberflächlichkeit zufriedengeben. Gerade bei uns in Mitteleuropa, ist dies immer wieder zu beobachten. 

Das bedeutet also, wenn Kunden oder Kundengruppen deren offensichtlichen Bedarf kundtun, ist dies oftmals eine falsche Fährte, welche wir Produktentwickler dann – ohne zu hinterfragen – direkt für bare Münze nehmen. 

Emotion: (III. Quadrant)

Durch gezielte Fragetechniken, Interview-Techniken oder durch systematische Gespräche mit den Kunden (ob in verbaler Form oder mittels Fragebögen, moderner digitaler Möglichkeiten etc.), versuchen wir nun den Kunden in die sogenannte interne Reflexion zu bringen. 

Ergo, der Kunde setzt sich mit seiner selbst und seinen tatsächlichen Bedürfnissen /seinem Bedarf, sowie seinen Wünschen auseinander. Dies kann sehr gut mit ausgewählten Vertretern der Kundengruppe durchgeführt werden. 

Wir von der IUE Hochschule (unter Leitung von Herrn Baldauf), haben dafür verschiedenste Methoden entwickelt. Mit diesem Vorgehen, schaffen wir vor allem eins: wir landen auf der emotionalen Ebene des Kunden.

Und sind somit nun bei Step III angelangt. Auf dieser emotionalen Ebene liegt der tatsächliche und exakte Kundenbedarf, der in der Regel weniger offensichtlich ist. 

Je mehr sich der Kunde mit sich/seiner selbst, seinem Bedarf, seinen Wünschen und Bedürfnissen auseinandersetzt, desto mehr kann er seinen tatsächlichen Bedarf/Nutzen – in Bezug auf ein Produkt oder eine Lösung – definieren. 

Für uns als moderne und innovative Produktentwickler, ist es deswegen sehr wichtig, diese emotionalen Wünsche, Aufforderungen, Bedürfnisse etc. zu sammeln und zu ordnen. Techniken aus der Psychologie (ferner Empathie-Lehre) helfen uns dabei, den Kunden, seine emotionale Welt und seine Lage, sowie seine Bedürfnisse/Nutzen greifbarer zu machen.

Motion: (IV. Quadrant)

Bei Schritt Nummer IV, befassen wir uns mit der Motion, sprich mit dem Verhalten des Kunden. Einer jeden Emotion folgt eine Reaktion, ergo ein Verhalten/eine Verhaltensweise. Zum einen können wir an diesem Punkt (durch unsere neu gewonnen Empathie) die Ursache-Wirkung-Zusammenhänge besser identifizieren und zum anderen können wir schlichtweg durch Beobachtung emotionale Ursache durch gezeigtes Verhalten bestätigen oder weiter aufdecken.

Nun geht es darum, unsere Ermittlungen, Analysen und Ergebnisse, soweit zu ordnen und systematisch zu reflektieren, sowie zu evaluieren, dass wir nun vollends in die Rolle und auch Welt emotionaler Bedürfnisse des Kunden oder der Kundengruppe hineinschlüpfen. 

Dies bezeichnen wir dann als externe Evaluation – als Pendant zur internen Reflexion des Kunden oder der Kundengruppe. Diese absolut neuartig gewonnene Sichtweise der ganzen Thematik, lässt uns zu einer neuen (revidierten) externen Vermutung führen. 

D. h. durch die tiefe und intensive Auseinandersetzung mit dem Kunden, deren emotionalen Welten, deren tatsächlicher Bedürfnisse und Bedarfe, sowie durch die Beobachtung des Verhaltens, erreichen wir durch Selbst-Evaluation, eine komplett neue Sichtweise auf die fiktive Persona. 

Innovation durch Wiederholung – Persona Modell

Dieser Prozess der vier Steps ist permanent wiederholbar. Ziel und Aufgabe ist es, sowohl auf interner Seite, als auch auf externer Seite eine Balance zu erhalten. 

D. h. eine Gleichwertigkeit der Inhalte der vier Quadranten und eine Gleichgewichtung der Rückschlüsse aus Ursache und Wirkung. 

Die blaue und somit Kunden-zugewandte Seite, bzw. interne Seite, beschreibt das tatsächliche Bedürfnis einer Persona. Ergo, die Ursache und Emotion für das später gezeigte Verhalten. Dieses (auf roter Seite) beschreibt die Wirkung und letztendlich den Nutzen, den wir als innovative Produktentwickler als Lösung dem Kunden versprechen. 

So lassen sich mit diesem Persona-Modell, Produkte, Leistungen und Lösungen, exakt nach dem tatsächlichen Kundenbedarf entwickeln.

Personamodell
Das Persona-Modell

Warum ein Einzeller mehr kann als 10 Ingenieure

Die Macht der Selbstorganisation

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Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie das mit unserer Intelligenz denn so funktioniert? geschweige denn, ab wann ein Organismus, ein System, eine Organisation als intelligent gilt?

Dann lassen Sie sich für ein paar Minuten in eine Welt entführen, auf dass Sie alles hinterfragen werden, was Sie bisher so über das Leben gelernt haben.

“Wir waren bisher immer der Meinung alles bis ins kleinste Detail erforschen zu müssen […] wir hatten immer die Hoffnung dahinter einen Plan des Lebens zu finden. Dabei müssen wir immer mehr begreifen, dass es diesen Plan nicht gibt. Selbstorganisation kann man nicht planen” 

Prof. Dr. Gerald Hüther (Neurobiologe)

Die Effizienz der Selbstorganisation

Haben Sie schon einmal davon gehört? Mit Sicherheit. Die Forschung der Chemie, Physik, Neurobiologie, sowie die angewandten Wissenschaften (z.B. Verkehr & Sozio-Ökonomie) beschäftigen sich aktuell sehr intensiv mit dieser „Selbstorganisation“ 

Aber um was geht es dabei?

Die Phänomenologie/Theorie der Selbstorganisation beschreibt die Tatsache, dass Organisation/Anordnung von einzelnen Teilen (Individuen, Zellen, Molekülen, Elementen etc.) zu einem grossen Ganzen völlig ohne Plan, Anleitung oder grössere Gesetzmässigkeit funktioniert. Ferner beschreibt die Annahme, dass dies stets so geschieht und sich verhält, dass wir dabei die grösstmögliche Effizienz enthalten. 

Reden wir in diesem Kontext von Effizienz, sprechen wir von:

  • Sparsamkeit in Bezug auf Ressourcen
  • Minimalster Aufwand für maximalen oder ausreichenden Effekt

Ein interessantes Beispiel dafür sind Termiten und deren Bau eines Termitenhügels

Ein Bild, das draußen, Natur, Gras, Feld enthält.Automatisch generierte Beschreibung

Ein Termiten-Volk besteht auf Millionen winziger Organismen (Individuen), welche mittels primitivster Interaktion ein bemerkenswertes Verhalten (Bau eines massiven Termitenhügels) an den Tag legen. Die Biologie weiss aber mittlerweile, das es weder eine koordinierende Instanz bei den Termiten gibt, noch einen fixen Plan, wie der Hügel/Bau letztendlich auszusehen hat. Wie durch „Zauberhand“ funktionieren die kleinen Insekten und schaffen kooperierend etwas grosses. 

Dabei wird klar: Wir beschäftigen uns bei der Selbstorganisation im Grunde mit zweckmässigen Verhaltensweisen, welche durch entsprechende Organisation/Anordnung am effizientesten funktionieren. 

Wie funktioniert das denn mit der Selbstorganisation?

Im Kontext der Selbstorganisation bewegen wir uns somit auch immer in der Kern-Aussage des methodologischen Kollektivismus.

Um es auf den Punkt zu bringen: 1+1 > 2

Ergo, ein System (Gesellschaft, Termiten-Volk, das Gehirn etc.) ist wesentlich mehr als nur die Summe seiner Teile. 

Die Verhaltensweisen einzelner Individuen, ergibt in der Summe also ein Verhalten, welches dem Individualverhalten deutlich übergeordnet ist. 

Das interessante dabei ist, dass die einzelnen Bestandteile (Menschen, Termiten, Gehirnzellen etc.) des grossen Ganzen sich lediglich nach einfachsten Gesetzmässigkeiten verhalten. 

So verhalten sich einzelnen Atome und Moleküle stets nach den Prinzipien der Anziehung & Abstossung und ordnen sich dabei immer so an, dass sich für sie die stabilste Lage/Position ergibt. Eben nach dem Prinzip der Effizienz und Gesetzen einfacher Thermodynamik. 

Skalieren wir dieses einfache Verhalten, sehen wir dieses Muster auch bei sehr komplexeren Molekülen, bzw. Lebewesen.

Auch unsere Termiten reagieren stets lokal auf Mikro-Ebene. Sie orientieren sich an ihren Nachbarn und deren Verhalten. Auch hier entstehen Mechanismen der natürlichen Effizienz und vor allem der Selbsterhaltung (Überleben, Energie sparen, vgl. stabiler Zustand der Moleküle)

Die Entstehung der Intelligenz

Die Aneinander-Kettung dieser einzelnen lokal Verhaltensweisen (Mikro-Ebene) ergibt in seiner Summe eine übergeordnete Verhaltensweise (Makro-Ebene), welche einen grösseren Zweck erfüllt; welcher aber wiederum positiv und begünstigende Auswirkungen für die Individuen mit sich bringt. Mikro-Makro-Affektivität par excellence. 

Diese Art des Verhaltens bedarf aber auch einem internen Informationsfluss. Auch dafür organisiert sich das System, um diesen Zweck des Informationsflusses so effizient und effektvoll wie nur möglich zu gestalten. 

Und genau dann, sprechen wir von intelligentem Verhalten, bzw. einem intelligenten System. 

Der Mensch als Krone der Schöpfung

Aufgrund der Tatsache, dass Millionen von Hirnzellen (also ich) dieser Artikel schreiben und Sie (ebenfalls Millionen von Hirnzellen) diesen Artikel lesen und wir beide über solch komplexe Zusammenhänge philosophieren, muss ja unumstritten beweisen, dass wir an Intelligenz auf dieser Welt nicht zu übertreffen sind und wohl das raffinierteste System überhaupt darstellen – Richtig?

Nun. Ich möchte Ihnen nun jemanden vorstellen. Gestatten Sie: „Schleimpilz“

Der Schleimpilz

Ich präsentiere Ihnen nun einen Weltrekord. Es handel sich um die grösste einzelne Zelle dieser Erde – zugleich dem grössten Einzeller dieser Erde. 

Ein Bild, das Blume enthält.Automatisch generierte Beschreibung

Der Schleimpilz. Zugegeben der Name irritiert, ist dieses Lebewesen nämlich weder Pilz, noch Tier, noch Pflanze – vielmehr handelt es sich um eine Amöbe. Wobei das Bild, welche sie an der Seite sehe, den Masstab 1:1 darstellt, und dieser Einzeller mehrere Quadratmeter gross werden kann (ja Sie haben richtig gelesen). 

Dieses Lebewesen verfügt über kein Gehirn und keine zentrale steuernde Einheit. Es besitzt mehrer Zellkerne (aber nur eine einzige Zellmembran) und die üblichen Bestandteile einer biologischen Zelle

Trotz dieser vermeintlichen Primitivität zeigt dieses Lebewesen äusserst interessante Verhaltensweisen, welche aktuell weltweit untersucht werden. 

Schleimpilz vs. Ingenieure

Im Jahre 2010 hat man sich an der Universität in Tokio gefragt, ob wir hierbei tatsächlich von Intelligenz sprechen können. 

Dafür wurde ein Versuch durchgeführt. 

1. In einer Petrischale wurden verschiedene Punkte gesetzt. 

Diese „Punkte“ waren Haferflocken (Nahrungsquelle für den Schleimpilz).

Hier ein kurzes Video eines ähnlichen Versuches, um Ihnen das Bewegungsmuster und die Verhaltensweisen des Schleimpilzes zu verdeutlichen (mit Popcorn) Referenz

2. Die Haferflocken „Punkte“ in der Petrischale werden so angeordnet, auf dass diese den wichtigen Zentren/Orten/Plätzen der Stadt Tokio entsprechen. 

(Modellversion der Stadt Tokio)

Diese Punkte entsprechen zudem auch wichtigen Verkehrsknotenpunkten der Tokioter U-Bahn, welches als effizientestes und zuverlässigstes ÖPNV-Netz der Welt gilt. 

3. Der Schleimpilz wurde in das Zentrum der Petrischale gesetzt und 72h in Ruhe gelassen.

4. Auf dem linken Bild sehen Sie das reale Bild des Tokioter U-Bahn Netzes, auf der rechten Seite das Schleimpilz-Netzwerk nach 72h. Auf der linken Seite sehen Sie das Meisterwerk zahlreicher Ingenieur und Experten, welche über Jahrzehnte akribisch geplant wurde, auf der rechten Seite sehen Sie einen Schleimpilz, der Hunger hatte. (Referenz)

Ein Bild, das Basketball, Spiel, Zaun enthält.Automatisch generierte Beschreibung

Wie hat er das gemacht?

Das wollen Sie jetzt nicht hören, aber unser gelber Freund hatte einfach Hunger. Er folgte schlichtweg dem Gesetz der Selbsterhaltung und natürlichen Effizienz. Mittels Trial & Error suchte er sich den richtigen Weg, um letztendlich die effizienteste Vernetzung zu finden. Ohne Plan, ohne grössere Macht, die Ihn führte. 

Wenn Sie sich das obige kurze Video erneut ansehen, fällt auf, dass sich der Schleimpilz stringent fraktal fortbewegt. Das natürliche Phänomen der Fraktale hat Benoit Mandelbrot bereits entdeckt und In den 70er & 80er Jahren bereits bekannt gemacht. Auch hier zeigt sich wieder einmal, wie sich das Gesetz der Selbstähnlichkeit auch im Kontext der Selbstorganisation wiederspiegelt. 

Ein Bild, das Blume, Pflanze, haltend, Vase enthält.Automatisch generierte Beschreibung

Selbstorganisation in der Betriebs-Ökonomie

Ich beschäftige mich nun seit einiger Zeit mit diesen Phänomen. Sowohl in der Sozio-Psychologie, Physik, Chemie, Mathematik, Verkehrswissenschaft, Philosophie und Neurobiologie entdeckte ich immer wieder das selbe Muster. 

Es ist kein Geheimnis mehr: Die Welt tickt nach diesem Muster – Es hängt somit alles zusammen. 

Doch aus irgendeinem Grund hat die Menschheit entschieden, dass diese Gesetzmässigkeiten in der Betriebs-Ökonomie und der Unternehmens-Organisation nicht gelten sollen. (PS: Der Grund nennt sich Kontrolle/Macht de Inhaberschaft) 

Über Jahrzehnte waren wir der festen Überzeugung: Effizienz, ordentliche Produktivität und Innovation bedürfen klarer Struktur, Führung und einem festen Plan. Das Bildungs- und Erziehung-System, welcher wir parallel dazu geschaffen haben, spiegelt diesen Glauben ebenso wieder. 

Und nun stehen wir stehen wir im Jahre 2020 vor grossen Herausforderungen, welche dem alten System der Unternehmen-Organisation auf die Pelle rückt. PS: auch hier die interessante Parallele in unser Bildungs- & Erziehungs-System

Wir erkennen nach und nach, dass wahre Innovation & wahre Effizienz durch starre Hierarchien, straffe Führungsmuster nicht annähernd so funktionieren, wie diese sich Natur-bedingt entwickeln könnte. 

Aufgrund dessen, sehe ich die Agilität – mit deren Idee der Selbstorganisation – als die Chance und Gelegenheit neu Potenziale freizusetzen, welche noch vielmehr leisten können als 1000 Ingenieur der Tokioter Stadtwerke. 

Neurobiologie & Leadership

Vortragsreihe der Fakultät Organisationsentwicklung

Online Webinar

Professor Johannes Baldauf

(Psychologe & Soziologe)

18.06.2020 / 17:00Uhr – 19:00Uhr

Neurobiologie im Leadership

Aus der Reihe „wissenschaftliche Erkenntnisse in der realen Praxis“. Diesmal heisst es: Neurobiologie im Leadership. In diesem Vortrag von Psych. Soz. Johannes Baldauf erfahren Sie, welche Auswirkungen Führung von Mitarbeitern aus Sicht der Neuro-Wissenschaften haben. Nutzen Sie neueste Erkenntnisse aus der Neurobiologie, wie Sie als Führungskraft Ihre Mitarbeitenden zu mehr sozialer Interaktion und Innovation bewegen.

Tikets: 0,- CHF

Anmeldung erforderlich

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