Coaching Ausbildungen und ihre Qualität

Der Coaching-Ausbildung Wahn

Qualität und schwarze Schafe der Coaching-Ausbildung

Trendberuf Coach
Alle wollen Coach werden

Seit Jahren zeigt sich eine deutliche Tendenz steigender Nachfrage nach Coaching-Ausbildungen im gesamten DACH-Raum. Der inflationär verwendete Begriff sollte an dieser Stelle genauer definiert werden.

Sprechen wir hier in diesem Kontext vom Beruf des „Coaches“ meinen wir den allgemeinen externen Unterstützer, Begleiter & Befähiger im Business oder privaten Kontext.

Diese Berufung mündet hierbei oft in Begrifflichkeiten und Ausbildungsbezeichnungen wie:

  • Systemischer Coach
  • Business Coach
  • NLP Coach
  • Life-Coach
  • etc.

Werden NLP Coach und Life-Coaches oft im Kontext privater und persönlicher Anwendung entdeckt, findet man einen Systemischen und/oder Business Coach stets vermehrt in Unternehmen und betriebs-ökonomischen Kontexten wirken und arbeiten.

Ein Trend der in Zeiten des New Work durchaus relevanter und bedeutender wird. Die Nachfrage nach Coaching steigt ebenso, wie der Berufswunsch selbst in die Rolle des Befähigers und motivations-psychologischen Beraters zu schlüpfen. (Quelle: Studie Quadriga Hochschule)

Eine traumhafte Vorstellung
Warum dieser Trend?

Die Antwort auf die Frage, weshalb jährlich mehr und mehr Coaches auf dem Markt ihr berufliches Glück versuchen, ist recht einfach zu erklären.

Die Zugangsvoraussetzung sind recht einfach, die Ausbildungen, deren Qualität und Zertifizierung undurchsichtig und meist mit sehr geringem Aufwand zu erreichen.

Andererseits zeigt sich der Traum hoher Tages- & Stundensätze, sowie freier Arbeitsgestaltung und der Ruhm als „Lehrer, Befähiger und Guru“ als äusserst lukrativ, bei zugleich immer mehr Unzufriedenheit bei Arbeitnehmern. (Quelle: Spiegel)

Als Arbeitsmarktkundiger und Studierendenbetreuer, erleben ich stets vermehrt, wie sehr sich viele Arbeitnehmer nach mehr Anerkennung, Erfolg und Unabhängigkeit in dessen beruflichem Wirken sehnen. Zugleich erlebe ich auch den Bedarf und den Sinn am Coaching-Thema in Unternehmen. Das Problem: Steigende Nachfrage an neuer Qualität seitens der Unternehmen und zugleich ein extrem übersättigter Markt an unqualifiziertem Know-how-schwachem Schaumschlägertum.

Michel Läser, Direktor QM der Lehre & Studierendenbetreuung

Wissenschaftliche Standards
Qualität und wissenschaftliche Fundamente

Über 20 Coaching-Verbände in der DACH-Region schafften es bis heute nicht, einheitliche und solide Qualitätsstandards für die Bezeichnung des „Coaches“ und dessen berufliches Wirken in Qualität und Effekt zu sichern.

 

Jeder, der es gerne möchte, der kann sich ganz einfach Coach nennen. Sie können also Morgen ein Schild an Ihre Tür schrauben und sich „Coach“ nennen und niemand hat etwas dagegen. (…) Dies bedeutet, es gibt überhaupt keine Qualitätssicherung.

Prof. Dr. Uwe Kanning

Auch die IUE Hochschule Basel sieht anhand der wachsenden Bedarfe an qualitativ hochwertiger Coaching-Massnahmen im betriebs-ökonomischen Bereich, eine dringliche Notwendigkeit wissenschaftlicher Fundamentation in der Erforschung, sowie vor allem im Bereich der Ausbildung künftiger Coaches.

Das Institut für Neuroleadership der IUE Hochschule und sein Forschungsteam, manifestierten dabei folgende zwingende Notwendigkeiten für die Betitelung und Grundausbildungen des Coaches im betriebs-ökonomischen Kontext:

  • Holistische Grundbildung in Allgemeiner Psychologie und Sozialpsychologie
  • Solide Ausbildung im Bereich der Kommunikation & Kommunikations-Analysen
  • Ethik im Umgang mit Klienten und deren besonderer Lage
  • Einen allgemeinen Ausbildungsumfang von mind. 175 Stunden (vgl. 7 ECTS Credits)
  • Eine der Coaching-Denkschule angepasste und solide praktische und wissenschaftliche Vertiefung

 

 

 

MAS & Vertiefungen
Die IUE Hochschule trägt ihren Teil dazu bei

Wenn Sie in Deutschland, Österreich oder in der Schweiz Wirt werden wollen, müssen Sie darlegen können, dass Sie es schaffen, keinen Gast mit Ihrer miserablen Küche zu vergiften. Als Coach arbeiten Sie in der Regel mit Klienten, welche sich in schwieriger Lage befinden. Das psychologische Know-how eines Coaches ist hierbei enorm wichtig. Ein Unding, lässt man selbsternannte Gurus und Bühnen-Prediger auf Menschen in sensiblen Situationen ohne weitere Fähigkeitsprüfung los. Das vernichtet nicht nur Unsummen an Firmenbudgets, sondern kann – im schlimmsten Fall – Klienten nachhaltigen psychologischen Schaden zufügen.

Psychologe, Soziologe und Hirnforscher

Prof. Johannes Baldauf

Das Angebot der IUE Hochschule im Bereich Coaching umfasst zum einen ein solides MAS Studium (Master of Advanced Studies) mit 60 ECTS Credits, ein DAS Studium im systemischen Coaching, sowie zwei Zusatzausbildungen für Coaches, welche bereits über eine fundierte Grundausbildung verfügen.

Der Coaching Wahn (3Sat Doku)

Empfohlener Einblick in den Missstand

Fakten Der Finanierung Iue Hs Basel

Wir beraten Sie gerne!

Studierendenbetreuung

Nehmen Sie Kontakt mit unserer Studierendenbetreuung auf.

Die Studierendenbetreuung hat stehts ein offenes Ohr für Sie und ihre Bedarfe. Sie nimmt sich sehr gerne die Zeit um gemeinsam mit ihnen verschiedene Optionen/Möglichkeiten zu erörtern um eine ideale Lösung für Sie zu finden.

ECTS Punkte: 35 Punkte
Department: Fakultät Organisationslehre
ECTS Punkte: 60 Punkte
Department: Fakultät Organisationslehre
ECTS Punkte: 2 Punkte
Department: IFN – Institut für Neuroleadership
ECTS Punkte: 3 Punkte
Department: IFN – Institut für Neuroleadership