Digitale Lehre an der IUE Hochschule

Mehr als nur Zoom

Werkzeuge
Betreuung
Kollaboration

Lern-Psychologie & Digitalisierung
„Digitale Lehre ist mehr als nur Zoom“

Spricht man von digitaler Lehre, umfasst die allgemeine Definition meist Webinare via Zoom, Microsoft Teams inklusive PDFs für das anschliessende Selbststudium.

Die IUE Hochschule Basel, welche sich der progressiven Lehre verschrieben hat, setzt hierbei neue Massstäbe und definiert neue Wege.

Der Einzug digitaler Werkzeuge der Kommunikation & Kollaboration, sowie deren Relevanz in der modernen Betriebs-Ökonomie schreiten stets voran.

Der Bildungssektor mit seinem gesellschaftlichen Auftrag, steht hierbei in der Pflicht, sowohl den Bedarf zu erkennen, als auch die Förderung der technischen Auseinandersetzung und deren Optimierung voranzutreiben.

Eine Hochschule und Universität muss hierbei stets mehr leisten, um Wirtschaft & Gesellschaft als Know-how- & Vorbild-Instanz zu dienen.

Pexels Kaboompics Com 6336

An der IUE Hochschule Basel
Digitale Lehre

Die IUE Hochschule Basel definiert die technische Komponente ihrer modernen Lehre in drei Segmente:

Kommunikations-Förderung

  • Zoom als stabile Basis für virtuelle Vorlesungen & Workshops
  • Chat-Rooms für direkten und schnellen/flexiblen Austausch mit Dozenten und Professoren
  • Chat-Rooms für direkten und schnellen/flexiblen Austausch mit Tutor & Studierendenbetreuung
  • iPad & Zubehör werden von der Hochschule gestellt, um ein sicheres und hochwertiges End-to-End System zu garantieren

Kollaborations-Förderung

  • Chat-Rooms & intime virtuelle Projekträume für die Studiengruppen
  • Diverse Kollaborations- & Team-Programme im Google Workspace
  • Genutzte und geförderte Software: Miro, JamBoard, Google Workspace Programme

Lernsystem-Förderung

  • Online Bibliothek mit KI-Stichwortsuche
  • Aufzeichnung und Sicherung aller Veranstaltungen und Seminare (Video & Audio)
  • Video-Tagebuch der Präsenztage
  • Podcast-Bibliothek zu relevanten Fachthemen

Nutzungs-Förderung

  • Kick-Off Event mit technischer Einführung bei Studien-Beginn
  • Pro-aktive Förderung und Empfehlungen technischer Kollaborations-Werkzeuge bei Projekt-arbeiten und Hausaufgaben
Lern-Psychologe Prof. Johannes Baldauf über die Digitale Lehre

Die Digitale Lehre, bzw. die Virtualität zwischen Lehrer und Lernender muss die Perfektion anstreben.

Ergo, gilt es zu versuchen, die fehlende zwischen-menschliche Interaktion im realen Workshop zu kompensieren. Wir wollen und können dieses Ziel zwar niemals erreichen – deswegen halte ich an der Semi-Virtualität fest – aber uns stets bemühen, es so optimal und mehrwertstiftend wie nur möglich zu gestalten.

Im Zentrum steht dabei die Kollaboration. Die Interaktion zwischen den Studierenden ist ein entscheidender Treiber in deren erfolgreichen Wissens-Erarbeitung.

Ebenso wichtig und relevant ist die haptische Auseinandersetzung mit Lerninhalten. Die technischen Mittel & Werkzeuge haben dabei sicherlich oft ihre Grenzen, jedoch behaupte ich, dass Sie an gewissen Stellen sogar entscheidende Vorteile mit sich bringen.

Prof. M.Sc. Psych. M.Sc. Soc. Johannes Baldauf

Agilitaetskonform Orga7

Vorteile & Herausforderung
Lernen aus Sicht der Hirnforschung

Die IUE Hochschule Basel setzt auf Semi-Virtualität. Neben der virtuellen Lehre setzt die Hochschule vor allem auf Präsenztage vor Ort, welche zu 100% praktischen Workshops in kleinen Gruppen entsprechen. Die virtuelle Lehre soll somit der theoretischen Wissensvermittlung vorbehalten sein und mit kleinen Kohorten (max. 13 Teilnehmer) eine rege Interaktion zwischen Student & Professor garantieren.

Kollaboration & Kommunikation

Die aktuelle neuro-psychologische Forschung zeigt immer wieder, wie sehr die neuronale Vernetzung, deren Erfolge und Effizienz von gesunder sozialer Interkation/Kommunikation abhängt.

Das ideale neuronale Wachstums-Milieu im Lern-Kontext zeigt sich stets dann, wenn genügend Transparenz, Harmonie und gemeinsame Erfolgserlebnisse vorgewiesen werden können. Moderne technische Lösungen zeigen sich hierbei in der Regel als Förderer und Verstärker von Transparenz, harmonischer Kollaboration & Sichtbarmachung erfolgreicher Handlungen.

Digitale Hilfsmittel müssen hierbei jedoch stets so gestaltet sein, dass diese die oben erwähnten Aspekte ausreichend erfüllen.

Herausforderungen

Um einer Überforderung technischer Hilfsmittel (Umgang und Diversität) entgegenzuwirken, muss eine professionelle Begleitung und Auseinandersetzung geschaffen sein.

Ebenso darf und kann eine langfristige Abwesenheit direkter sozialer Interkation aus neuro-psychologischer Sicht durch Digitalität nicht ersetzt werden. Bei Verzicht auf reale Interaktion, wirkt sich gar eine langfristige Hemmung neuronaler Vernetzung aus.