Was sind ECTS-Credit Punkte?

ECTS Credits an der IUE Hochschule

Punkte sammeln lohnt sich

Bachelor, Master & Weiterbildungen an Hochschulen
Sammeln von Credit Points im Studium an Hochschulen

Während Ihres Bachelor- oder Master- Studiums, sowie bei Weiterbildungs-Studiengängen besuchen Sie Vorlesungen, Seminare, Workshops, absolvieren Projektarbeiten und legen Prüfungen ab. Dafür erhalten Sie Credit Points (CP) – auch Leistungspunkte (LP) genannt. Die konkrete Anzahl der verliehenen Credit Points richtet sich nach dem Arbeitsaufwand, den Sie für die jeweilige Veranstaltung, Arbeit oder Prüfung erbringen müssen.

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ECTS-Punkte
Credit Points? Was genau ist das eigentlich?

Credit Points – auch ECTS-Punkte genannt – wurden im Rahmen des Bologna-Prozesses – also der Umstellung auf Bachelor und Master Studiengänge – in Deutschland, Österreich und der Schweiz (sowie dem Rest Europas) eingeführt.

Die Abkürzung ECTS steht hierbei für: European Credit Transfer and Accumulation System.

Diese belegen den Arbeitsaufwand („Workload“), den ein durchschnittlicher Student für sein Studium betreibt. Die Credit Points erhalten Sie für den Besuch von Veranstaltungen oder das Bestehen einer Prüfung. 1 Credit Point (oder ECTS-Punkt) entspricht in etwa 25 bis 30 Arbeitsstunden.

Dies bedeutet: Erhalten Sie für eine Vorlesung 2 ECTS-Punkte (ECTS-Credits), müssen Sie für diese Vorlesung circa 50 bis 60 Arbeitsstunden investieren.

Als Arbeitsstunden wird folgendes gezählt:

  • Live-Vorlesungen an der Hochschule (= direkte Live-Interaktion mit dem Dozenten/Professor)
  • Zeit zur Vor- und Nachbereitung von Veranstaltungen (= Selbststudium & tatsächlicher Lernaufwand)
  • Zeit, die Sie für die Anfertigung einer Hausarbeit, Projektarbeit oder zur Prüfungsvorbereitung aufwenden müssen

Credits sammeln lohnt sich

Weiterbildung an Hochschulen

Wem nützt es?
Was bringen ECTS-Punkte?

Das Prinzip und Ideal der Vergabe von diesen Credit Points basiert auf dem European Credit Transfer and Accumulation System (ECTS). Dieses ist an allen Hochschulen im Europäischen Hochschulraum gültig und wird dort praktisch umgesetzt und angewendet.

Ziel ist es, dass die Studienleistungen innerhalb Europas vergleichbar werden. Diese Vereinheitlichung führt dazu, dass erbrachte Studienleistungen bei einem Hochschulwechsel oder einem Auslandssemester oder -studium deutlich leichter anerkannt werden können.

Qualitative Weiterbildungen sind Zukunft!

Bei Bachelor und/oder Master Studiengängen ist dies bereits in ganz Europa sehr weit verbreitet. In der Schweiz wird dieses „Sammeln von ECTS Punkten“ aber längst auch im Bereich der Hochschul-Weiterbildungen angewandt und anerkannt. Auch in der EU wird dieses Prinzip stets beliebter und findet immer häufiger Anwendung. Auch dem Grundgedanken des LLL (Life Long Learning) wird dieses Vorgehen und Prinzip somit absolut gerecht.

CAS, DAS, MAS
Weiterbildungs-Studiengänge in der Schweiz für ganz Europa

In der Schweiz boomt das Thema der ständigen Hochschul-Weiterbildung. Dies garantiert erfolgreiche Karrieren, hohes Bildungsniveau und somit ein solides ökonomisches System.

Die Schweizer Gesetzgebung im tertiären Bildungssegment kennt dabei drei vorgeschriebene Weiterbildungs-Titel an Hochschulen.

  1. CAS: Certificate of Advanced Studies
  2. DAS: Diploma of Advanced Studies
  3. MAS: Master of Advanced Studies

Bei diesen Weiterbildungs-Diplomen spricht man von sogenannten Post-gradualen Studiengängen. Wie der Name es bereits verrät, wird dies üblicherweise nach erfolgreichen Bachelor und Master angetreten, um sich auch während der beruflichen Karriere stets weiterzubilden. Die Hochschulen in der Schweiz verfolgen somit einen entscheidenden gesellschaftlichen und sozio-ökonomischen Auftrag.

Vom Zertifikatskurs bis zum Master
ECTS Punkte sammeln und Titel verdienen

Die Weiterbildungsstudiengänge CAS, DAS & MAS unterscheiden sich im allgemeinen hinsichtlich derer ECTS-Credits.

  • CAS mind. 10 ECTS
  • DAS mind. 30 ECTS
  • MAS mind. 60 ECTS

Wer also ein CAS erhalten möchte, muss mindestens 10 ECTS erarbeiten/sammeln, um von einer Hochschule das Diplom Certificate of Advanced Studies zu erhalten.

Bei einem MAS handelt es sich in der Praxis oftmals um eine Zusammensetzung mehrere CAS (je 10, 12 oder 15 ECTS), welche in Summe 40, 50 oder 60 ECTS Credits ergeben und dies dann noch zusätzlich mit einer Master-Arbeit (wissenschaftliche Arbeit) abgeschlossen wird.

Punkte sammeln innerhalb der IUE Hochschule Basel

An der IUE Hochschule Basel werden bereits Zertifikatskurse zu 2 ECTS oder 5 ECTS vergeben. Der Sinn erschliesst sich dabei schnell. So können zwei Zertifikatskurse zu je 5 ECTS Punkten und ein Zertifikatskurs zu 2 ECTS Punkten – bei bestimmter Kombination – ein CAS Diplom zur Folge haben.

Dieses Spiel des modularen Aufbaus und der Zusammensetzung von Kursen, Veranstaltungen und Studiengängen, lassen somit ein in sich rundes System des Life Long Learnings zu, um an verschiedenen Hochschule, in verschiedenen Ländern, bei verschiedenen Themen, sich vom einfachen Zertifikatskurs bis hin zum Master of Advanced Studies hochzuarbeiten.

PS: den bekanntesten MAS, denn Sie vermutlich kenne ist der MBA – Master of Business Administration.

Man lernt nie aus
Die IUE Hochschule unterstützt das LLL

So schön das Ideal der ECTS doch in der Theorie wirkt und ist, so inkonsequent zeigt sich doch oftmals die Umsetzung. So bestimmen die Hochschulen in Europa stets selbst, welche Kurse, Kombinationen, Fach-Module und Veranstaltungen diese für die Zertifikats-Kombination zulassen und welche eben nicht.

Konventionelle Hochschulen zeigen sich träge

Die meisten Hochschulen & Universitäten zeigen sich hier wenig Student-Zentriert und verharren dabei auf festgefahrenen Strukturen und Mustern. Eine Trägheit, welche der modernen und dynamischen Wirtschafts- & Gesellschafts-Realität widerspricht. Auch wenn sich vereinzelt moderne Ansätze individueller Studien- & Weiterbildungsgestaltung zeigt, mangelt es an Instituts-übergreifenden Kooperationen, welche sich stets zum Nachteil der Studenten auswirken.

Die IUE Hochschule Basel als Neudenkerin und Förderin des LLL

Die IUE Hochschule Basel möchte dem entgegenwirken. Die Aus- & Weiterbildungskurse/-studiengänge an der IUE Hochschule, sind in der Regel sehr flexibel kombinierbar und lassen sogar individuelle Titelvergaben, sowie individuelle Prüfungsordnungen zu.

Ebenso können Leistungen anderer Hochschulen und Institute jederzeit und flexibel anerkannt werden. Diese Form der Studenten-Zentrierung schafft die notwendige Flexibilität, welche auf dem heutigen Arbeits- & Bildungsmarkt notwendig ist, um qualifizierte Arbeitnehmer optimal zu fördern.

Die IUE Hochschule Basel sieht den gesellschaftlichen Auftrag des LLL (Life Long Learning) als notwendige Optimierung im europäischen Hochschule-Raum.

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